Montag, 9. April 2012

Bardolino - Lazise

Am letzten Tag wurden wir  noch mit dem bestmöglichen Wetter verwöhnt.  Wir standen früh auf und gingen entlang des See soweit es uns gefiel.  Wir gingen bis nach Lazise, wo wir uns Eis als Mittagessen gönnten.  Der Frühspaziergang war wirklich schön und die Küste war mehr oder weniger noch leer.  Auf dem Rückweg war sozusagen "die Hölle los".  Die Urlauber standen mittlerweile nämlich schon auf und befüllten die Restaurants und praktisch "die ganzen" Küste.

Kleiner Blumenladen in Bardolino
Eine Schönheit an sich
Olivenbaum an einem Kindergarten

Piazza Matteotti mit Kirche Santi Niccolo e Severo



Rast in Cisano - Gemeinde Bardolino
Die kleine St. Julian Kirche


See-Zustand in unmittelbarer Nähe der Hotels 
eine kleine Gasse zur Mittagszeit


Olivenbaum in einer Kirche
Piazza Vittorio Emanuele

Wein-/Olivenöle-/Essig laden

die freistehenden Treppen
einsamer Schaukelstuhl
Sonnenschein und fröhliche Kinder
der schiefe Turm von der Weinstadt Bardolino
der österreichischer Bub und die deutsche Buben
Baaadeeeenn...........
zum Abschluss noch ein Bild von italienischen Stockenten

Riva del Garda - Limone sul Garda - Garda

Nach dem Aufenthalt in Tramin fuhren wir weiter in den Süden.  Das nächste geplante Ziel war Gardasee.  Jaaaa...., wir wollten das "echte" Italien erleben, Pizza essen und Sonnenschein auf der Haut spüren.

Auf der Fahrt fing es leider an, heftig zu regnen.  Wir wollten aber nicht aufgeben und fuhren weiter.  Doch der Regen gab auch nicht auf.  Wir beschlossen, dem Wetter zu gehorchen und suchten uns einen Schlafplatz.

An einem Wirtshaus war der Parkplatz das Idealste, das wir bekommen konnten.  Der Platz war sogar eben!!  Zum ersten Mal konnten wir wirklich gerade liegen und dafür bekommt das "Hotel Nr. 3" vier Sterne.  Auf dem Weg zu diesem Hotel hielten wir in einem Tunnel an und bereiteten (vor Nässe geschützt) die Liegefläche im Auto vor.  Und als wir schlafen wollten, versuchten wir ohne aus dem Auto auszusteigen, ins Bett zu steigen bzw. das Gepäck auf die Vordersitze zu räumen.

Die ganze Nacht regnete es unaufhörlich - bis zu unserer Abreise am nächsten Morgen.  Erst bei der Ankunft in Riva del Garda hörte es allmählich zu regnen auf.  In einer Bar mit freundlicher Bedienung, fern gelegen von dem Stadtzentrum, bekamen wir den morgenlichen Milchkaffee (Latte Macchiato) und dazu gab es für mich einen wunderbaren Schokoladencroissant, während mein Freund sich ein Stück Pizza bestellte.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf die Entdeckung in Riva del Garda.  Riva del Garda gefiel mir persönlich nicht besonders.  Im Zentrum war es laut und in den anderen Vierteln stehen viele Hotels und es roch unangenehm.  Aber das kann an meiner merkwürdiger Nase liegen.

Riva del Garda und die Schönheit des Kaputten


Olivenbaum Allee
an Stephan dachten wir auch :)
wieder ein schönes Kaputtes

Wir verließen bald die Küstenregion und fuhren weiter nach Limone sul Garda.  Dort auf dem Parkplatz eines an einem Berghang gelegenen Klosters aßen wir mittag.  Das Proviant (Baguette + Aufstrich + französische Tomaten) stammte noch aus Tramin bzw. Kaltern.  Nach dem Essen fuhren wir hinunter zum Strand, wo wir Simon und seine Freundin überraschenderweise trafen.  Mit ihnen gingen wir am See entlang spazieren zum nächsten Cafe, in dem ich Eis aß, während sie wärmenden Kaffee tranken.

Mittagessen mit viel frischer Luft und Segen von den Heiligen
frische französische Tomaten mit Kräutersalz
er machte sich stets Mühe, das Brot in schöne Scheiben zu schneiden, während ich  das Brechen bevorzugte
zum Baden einladend

kurzer Halt zweck Vitamineinnahme - Zwergorangenbaum (Fortunella)
Citronen- und Orangenbaum
Nach der Abschiednahme von Simon und Janin fuhren wir weiter zur Ostküste, nach Bardolino.  Dort war ich nämlich vor vielen Jahren mit Helga und zwei Freundinen und der Aufenthalt hinterließ mir schöne Erinnerungen.

Da uns das Wetter unbeständig erschien, beschlossen wir für eine Nacht im Bungalow auf dem Campingplatz Serenella in Bardolino zu übernachten.  Der Platz war angenehm, das Buchen erfolgte schnell und unkompliziert.  Wir bekamen noch den Vorsaisonpreis.  Nach vier abenteuerlichen Tagen und drei Nächten im Wildnis war uns das Schlafen und vor allem das Duschen im "Hotel Nr. 4" zweifellos ein Luxus.  Das Hotel Nr. 4 bekommt von uns "nur" drei Sterne, da es nicht den "Penner-Urlaub" Voraussetzungen entsprach.

Der Campingplatz war wirklich gut und ruhig.  Er liegt direkt am See und war "selbstverständlich" von vielen deutschen Urlaubern besetzt.  Beim Sonnenuntergang spazierten wir nach Garda, wo wir in einer Pizzeria einkehrten.  Sie befindet sich in einer kleinen und ruhigen Gasse, mit enorm charmantem Kellner, dem Gregorio und ausgezeichneter Köchin (vermutlich seine Frau/ Freundin), die uns persönlich die Pizzen servierte.  Ganz nach den guten alten Sitten.    

Sonnenuntergang in Bardolino

die Enten und ihre ewige Liebe
Sebastian und seine ewige Liebe zu den Enten

wieder die Feigen



wieder freistehende Treppe
der letzte gemütliche Abend, mit bester Pizza, mit freundlichem Gregorio, ...
... mit einem Bett
und einem Kühlschrank, in dem wir alles aufbewahren konnten ;)