Diese Sommerferien verbringe ich mit sehr sehr viel Arbeiten, während ich letztes Jahr sehr sehr viel Berg auf und Berg runter ginge.
Das Arbeiten kann ich tatsächlich mit dem Wandern sehr gut vergleichen. Möge es die Arbeit im Kuhstall, in der Pension oder im Herbarium, alle geben mir das Gefühl die Erste zu sein. Auch beim Wandern darf ich mich großartig fühlen, wenn ich einen langen Wanderweg zurückgelegt und das Gipfelkreuz tatsächlich erreicht habe.
Im Stall stehe ich mit dem Bauern Franz bereits um 4:30 Uhr bei den Kühen. Sie geben uns die Milch, die wir Morgens zum Frühstück trinken. Wir bemühen uns, ihnen trotz der Zucht Lebenswürde zu ermöglichen. Tag für Tag.
In der Pension bemühte ich mich, die Zimmer im besten Fall zu richten, dass sie "verkaufswürdig" sind. Ich bemühe mich, den Bleibenden das bestmögliche "room service" zu bieten. Tag für Tag.
Im Herbarium sind Pflanzen zu sortieren, und zwar vorsichtig und mit Achtsamkeit, damit ja nichts bricht und sie für die nächsten Jahrzehnte noch brauchbar sind. Tag für Tag?! Fast :) Denn, wenn ich keine Zeit habe oder den Kräuter Duft nicht mehr riechen kann, darf ich das auch einfach lassen.
Ist ein Tag tatsächlich vergangen, bin ich meistens hundemüde und falle ins Bett, aber glücklich, weil ich mich großartig fühlen darf, dass ich dies und jenes geschafft habe.
So lachte ich - mit meinem Freund - als wir im Zug im Wagon der 1. Klasse saßen. Es war kurz vor Mitternacht und da war niemand außer wir. Glücklich, weil wir die "Erstklassige" waren und sind :)
Nachschub: Eindrücke vom 30.08.2012 - Der vorletzte Arbeitstag in der Pension. Nach der Arbeit, auf dem Weg nach Hause setzte ich mich am Leopoldskroner Teich - bei den Gänsen :)
1 Kommentar:
Danke für den Anruf und das Geschenk. Es ist schön, dass dir die Arbeit auch Freude bereitet!
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